Liebe Mandantinnen und Mandanten, 

liebe Freunde der Kunst,

die Ausstellung „Magnetic North. Mythos Kanada in der Malerei 1910-1940“ in der Schirn Kunsthalle Frankfurt bringt erstmals die Kunst der kanadischen Moderne nach Europa.

Die Schau entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen der Art Gallery of Ontario, Toronto und der National Gallery of Canada, Ottawa in dreijähriger Vorbereitungszeit.

Im Zentrum der Ausstellung steht die Kunst der „Group of Seven“ und ihres Umfeldes. Die Künstlergruppe hatte sich 1920 in Toronto gegründet und bestand – mit wechselnden Mitgliedern – bis 1933. 

Die Maler verband das Ziel, eine spezifisch kanadische Kunst ins Leben zu rufen, welche im Wesentlichen die kanadische Landschaft zum Inhalt hatte. Gemeinsam bereisten die Künstler die Gegend um Toronto und schufen vielfältige Naturansichten, ohne jedoch einen einheitlichen Stil auszubilden.

Die umfas­sende Ausstel­lung der SCHIRN beleuch­tet mit rund 80 Gemäl­den und 40 Skiz­zen sowie Foto­gra­fien, Filmen und Doku­men­ta­ti­ons­ma­te­rial die in Kanada über­aus popu­lä­ren Werke der Künst­le­rin­nen und Künst­ler rund um die Group of Seven. Dabei werden sie einer kriti­schen Revi­sion unter­zo­gen, indem indi­gene Perspek­ti­ven einbe­zo­gen und Fragen der natio­na­len Iden­ti­täts­bil­dung aufge­wor­fen werden.

Mit unserem Magazin möchten wir Ihnen ergänzend zur virtuellen Führung, die wir am 29. April 2021 mit der renommierten Kunstvermittlerin Berby Krägefsky und Prof. Dr. Wolfgang Klooß veranstaltet haben, einen kleinen Einblick in die kanadische Malerei gewähren und die Werke der Group of Seven gewähren.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr ARNECKE SIBETH DABELSTEIN Team


Die Einführung


Einführung von Prof. Dr. Wolfgang Klooß

Herr Prof. Dr. Klooß ist Direktor des interdisziplinären Zentrums für Kanada-Studien und begrüßte die Zuschauer.

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Die Ausstellung

Mythos Kanada

MAGNETIC NORTH

Fantastische Outdoor-Abenteuer, einsame Holzhütten im Wald oder magische Nordlichter vor weißen Gletschern – allein das Wort „Kanada“ weckt in uns viele romantische Assoziationen. Plötzlich sehnen wir uns nach einem idyllischen Leben als Aussteiger, wie es Filme und Literatur so oft zeigen.

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Die Künstler


Group of Seven

Voller bild­ne­ri­scher Expe­ri­men­tier­freude reis­ten Anfang des 20. Jahr­hun­derts Künst­le­rin­nen und Künst­ler wie Fran­klin Carmi­chael, Emily Carr, J. E. H. MacDo­nald, Lawren S. Harris, Edwin Holgate, Arthur Lismer, Tom Thom­son oder F. H. Varley aus den Städ­ten tief hinein in die Natur, auf der Suche nach einem neuen male­ri­schen Voka­bu­lar für die kultu­relle Iden­ti­tät der jungen Nation.

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Die Kunsthalle


Schirn Kunsthalle Frankfurt

Die Schirn Kunsthalle in der Altstadt von Frankfurt am Main, umgangssprachlich auch einfach "Die Schirn", zählt zu den bekannten Ausstellungshäusern Europas. Die Schirn wurde 1986 eröffnet und in ihr wurden seither über 200 Ausstellungen gezeigt. Sie verfügt über keine eigene Sammlung, sondern organisiert befristete Ausstellungen und Projekte zu ausgewählten Themen oder zum Werk einzelner Künstler. Als Kunsthalle genießt die Schirn nationales und internationales Ansehen, das sie sich durch Eigenproduktionen, Publikationen und Ausstellungskooperationen mit Häusern wie dem Centre Pompidou, der Tate Gallery, dem Solomon R. Guggenheim Museum, der Eremitage in Sankt Petersburg oder dem Museum of Modern Art in New York erworben hat.

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Die Kooperation


Deutsch-Kanadische Gesellschaft e.V.

Die Deutsch-Kanadische Gesellschaft e.V. (DKG) ist ein seit 1951 bestehender gemeinnütziger Verein zur Förderung der wirtschaftlichen, kulturellen und menschlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Kanada.

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Einführung von Prof. Dr. Wolfgang Klooß

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